Beispiel Gesundheitsmanagement

Wenn die Mitarbeiter krank sind, ist schon vorher viel Leistung verloren gegangen. Ziel sollte also sein, den Focus nicht auf das Bekämpfen der Krankheit, sondern auf das Fördern der Gesundheit zu richten.

Eine Analyse vor Beginn muss nicht teuer sein und lange dauern. Workshops, Interviews und Auswertung von Fragebögen (z.B. der DNLA „Managerial Stress Survey“) bieten Ansatzpunkte und gleichzeitig erste Schritte zu bedarfsgerechten Veränderungen.

Müsli essen, Bewegung und Entspannungsübungen als Empfehlungen haben die Mitarbeiter oft gehört - gemacht wird wenig.

Gute Beziehungen zwischen Führungskräften und Kollegen (Kollegialität, Kooperation und Kollaboration) haben starke Wirkungen auf die Reduktion von Stress bzw. das Erhöhen der Motivation.

Bei Burn-Out und Mobbing können wir davon ausgehen, dass nicht die Mitarbeiter ursprünglich krank sind, sondern die Beziehungen zwischen ihnen.

Hier ein paar Themen:

Wichtig und ernst zu nehmen sind auch die Erfassungen des Gallup-Instituts:

  • Mitarbeiter mit hoher emotionaler Bindung an ihren Arbeitgeber sind mit Herz, Hand und Verstand bei der Arbeit und setzen sich freiwillig für die Ziele ihres Unternehmens ein.


  • Eine große Gruppe leistet Dienst nach Vorschrift und spult tagtäglich das Pflichtprogramm ab.


  • Die Gruppe der Inneren Kündiger hat sich gedanklich bereits aus dem Unternehmen     verabschiedet und schadet mit ihrem Verhalten teilweise sogar dem Geschäft ihres Arbeitgebers.



Auch diese Ursachen lassen sich in Workshops sehr gut erfassen. Wenn die Mitarbeiter in die Lösungsfindung einbezogen werden, hat das gleichzeitig eine Verbesserung der Werte zur Folge.


© Udo Lindner 2017